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Defibrillator

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Der Defibrillatorist ein Gerät, mit dem man einen Elektroschock auslösen kann, um eine Herzrhythmusstörung (z. B. Kammerflimmern) zu beenden.

Der Defibrillator für den Laien
Seit einigen Jahren gibt es auch Defibrillatoren, die durch Laien zu bedienen sind. Diese sind sehr einfach zu bedienende Geräte, welche gefahrlos sowohl für den Benutzer als auch für den Patienten angewendet werden können. Innerhalb von kurzer Zeit ist es damit möglich, einen Elektroschock auszulösen, der Menschenleben retten kann.

  Defibrillator

Funktionsweise

Die Handhabung des handtaschengroßen Gerätes ist einfach, man muss lediglich genau der Anleitung folgen: Das Gerät führt den Anwender mit Sprachbefehlen durch die Bedienung, die aus zwei Tastendrücken besteht.

Nach dem Einschalten fordert das Gerät den Anwender auf, zwei handtellergroße Elektroden auf den Oberkörper des Bewusstlosen zu kleben. Danach analysiert  das Gerät das EKG und stellt fest, ob ein Kammerflimmern vorliegt und ob ein Schock notwendig ist. Innerhalb von wenigen Sekunden, wenn ein Schock notwendig ist, gibt das Gerät die Anweisung „Schock empfohlen". Durch das Drücken einer Taste wird der Elektroschock ausgelöst.
Dabei muss man darauf achten, dass niemand – vor allem nicht der Helfer selbst – den Bewusstlosen berührt. Durch Sprachdurchsagen wird jedoch ausführlich auf diese Gefahr hingewiesen.

Nach erfolgtem Schock überprüft das Gerät wiederum die Herzaktion. War der erste Schock erfolglos, wird ein weiterer Schock empfohlen (insgesamt zwei Mal). Danach wird der Helfer aufgefordert, den Puls zu messen und eventuell mit der Herzmassage fortzufahren.

Das Gerät erkennt auch automatisch, wenn kein Elektroschock ausgelöst werden soll/ kann (z. B. wenn absolut keine Herzaktivität mehr vorliegt).


Defibrillatoren im öffentlichen Raum

In Sachen Defibrillatoren im öffentlichen Raum sind die USA Vorreiter, doch auch in Österreich werden immer mehr „Defis“ in Einkaufszentren, Bahnhöfen etc. montiert.
Die flächendeckende Platzierung der Geräte in Sportarenen, öffentlichen Plätzen, bei Behörden, in Hotels und Flughäfen könnte jährlich viele tausend Leben retten, wenn die Versorgung mit einem Elektroschock innerhalb von 5 Minuten gewährleistet ist.


Feuerwehr Moosbrunn

Seit Juni 2007 besitzt die Feuerwehr Moosbrunn auch ein solches Gerät (Lifepak 500). Der „Defi“ ist im Feuerwehrhaus untergebracht und kann im Notfall auch von der Bevölkerung benützt werden. Nähere Informationen sind aus Rücksicht auf Diebstähle hier nicht möglich, die Bedienung vor Ort ist jedoch sehr einfach.


Trotz der einfachen Bedienung ist es sehr empfehlenswert, sich mit dem Thema Defibrillator schon vor einem Notfall zu beschäftigen, um im Falle einer Verwendung einen „kühlen Kopf“ zu bewahren!

 
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