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Auf Grund der enormen Niederschläge mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Moosbrunn in Reisenberg mithelfen, die äußerst kritische Lage in den Griff zu bekommen. War man noch letzte Woche davon ausgegangen, dass die Hochwassereinsätze vorüber seien, war nach kurzer Zeit klar, dass dieses Einsatzszenario sehr fordernd sein würde - zu viel Niederschlag war in zu kurzer Zeit niedergegangen.
So begann die Besatzung des RLFA 2000 mit den Auspumparbeiten einer ganzen Straße. Diese dauerten bis spät in die Nacht an. Währenddessen wurden die Kameraden des KLF zu einem weiteren Einsatz in die Kellergasse beordert. Dort waren etliche Keller unter Wasser geraten. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Ebreichsdorf und deren Tragkraftspritze wurde versucht die Lage unter Kontrolle zu bringen. Das ausgepumpte Wasser wurde über eine Schlauchleitung in den naheliegenden Fluss geleitet. Nach etlichen Stunden konnte auch der aufgestaute „Teich“ im Nebenacker der Häuser leer gepumpt werden. Somit wurde mit den Aufräumarbeiten begonnen. Kurze Zeit später konnte auch die Mannschaft vom anderen Einsatzort abgezogen werden.
Punkt Mitternacht gingen im Moosbrunner Feuerwehrhaus die Lichter aus und ein weiteres Mal mussten die Kameraden erschöpft von den Hochwassereinsätzen ihren Heimweg antreten.
Insgesamt standen 165 Feuerwehrmänner von 12 Feuerwehren, unterstützt von acht Traktoren, im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Moosbrunn stellte davon 19 Mann und vier Fahrzeuge (RLFA 2000, KLF, KDOF und VF).
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Ähnliche Einsätze:
- 27.06.2009 TE, Auspumparbeiten, Hauptstrasse 42, Moosbrunn
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