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Nach tagelangen schweren Regenfällen in weiten Teilen Ostösterreichs blieb auch das Moosbrunner Gemeindegebiet nicht von Überschwemmungen verschont. Die großen Wassermassen hatten dazu geführt, dass der Boden keinen weiteren Regen mehr aufnehmen konnte.
Vor allem im Ortsteil Moosbrunn verschlimmerte sich die Situation dramatisch. Es sollte der größte Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Moosbrunn seit dem Brand der Glasfabrik im Jahr 1997 werden!
Bereits am Mittwoch, den 24. 06. 2009 erreichte das Hochwasser beachtliche Höhen (siehe Einsatzbericht „Technischer Einsatz I vom 24. 06. 2009“), über Nacht hatte sich die Situation weiter verschlimmert. Somit erfolgte die erneute Alarmierung der Feuerwehr am Vormittag. Gemeinsam mit den Gemeindearbeitern wurden die Pumparbeiten verstärkt und zusätzliche Sandsäcke in Stellung gebracht.
Obwohl die Situation schon dramatisch genug war, brachten die Starkregenschauer am frühen Nachmittag eine abermalige Verschlimmerung der Lage. Somit stießen die örtlichen Einsatzkräfte an ihre personellen, aber vor allem materiellen Grenzen. Zusätzliche Sandsäcke, Schläuche, Notstromaggregate und Pumpen mussten herangeschafft werden.
Neben der Firma „Grund-, Pfahl- und Sonderbau“ und einigen Landwirten eilten die Freiwilligen Feuerwehren aus Himberg, Lanzendorf, Leopoldsdorf, Pellendorf und Schwadorf mit Gerätschaften zur Hilfe. Die Wassermassen waren so groß, dass in den späten Abendstunden noch zwei Großpumpen der Freiwilligen Feuerwehr Klosterneuburg eingesetzt wurden, die zusammen eine Leistung von 12. 000 l/ min erbringen. Zu Spitzenzeiten wurden ca. 20. 000 l/ min in die ca. 150 m entfernte Fischa gepumpt, über die Einsatzdauer von 2, 5 Tagen ergibt das ca. 50 Millionen Liter Wasser (!!!).
Da trotz der enormen Pumpleistung nur minimale Verbesserungen erkennbar waren und für den 26. 06. 2009 weitere Regenschauer und Gewitter im Wetterbericht angekündigt wurden, entschied sich die Einsatzleitung, einen weiteren großen Schutzwall zu errichten. Dies brachte schließlich die lange erhoffte Verbesserung der Lage.
An Hand der Fotos können Sie den Wasseranstieg bzw. den anschließenden Fall des Wasserniveaus gut erkennen.
Neben dem oben beschriebenen „Haupteinsatz“ mussten im Verlauf des 25. 06. 2009 weitere 10 Einsätze bewältigt werden, darunter ein Schadstoffeinsatz und ein Brandeinsatz. Auspumparbeiten wurden in der Lagerstrasse (Mitterndorf a. d. Fischa), in der Brunngasse, in der Moosgasse, in der Hinteren Ortsstrasse und am Grasweg durchgeführt. Die einzelnen Einsatzberichte können Sie in der Rubrik "Einsätze- 2009" nachlesen.
Es zeigte sich wieder einmal, wie wichtig und unersetzlich die Arbeiten der Freiwilligen Feuerwehr sind und dass der Bedarf nach ausreichendem und modernen Gerätschaften für Unwetter- und Katastrophenfälle in den letzten Jahren stark im Steigen ist.
Bei jeder Hilfeanforderung sollte jedoch bedacht werden, dass die Feuerwehrleute die Arbeit unentgeltlich in ihrer Freizeit verrichten, teilweise auch selbst von den Ereignissen betroffen sind und vor, nach oder zwischen den Einsätzen ihren beruflichen Verpflichtungen nachkommen müssen!
Bei diesem Einsatz standen innerhalb von 2, 5 Tagen ca. 90 Kameraden der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren mit 16 Fahrzeugen im Einsatz, die Freiwillige Feuerwehr Moosbrunn stellte davon 40 Mann (wovon viele Kameraden mehrmals vor Ort waren) und vier Fahrzeuge (RLFA 2000, KLF, KDOF, VF).
Technischer Einsatz I vom 24. 06. 2009 Schadstoffeinsatz vom 24. 06. 2009 Technischer Einsatz III vom 24. 06. 2009 Technischer Einsatz IV vom 24. 06. 2009 Technischer Einsatz V vom 24. 06. 2009 Technischer Einsatz VI vom 24. 06. 2009 Technischer Einsatz VII vom 24. 06. 2009 Brandeinsatz vom 24. 06. 2009 Technischer Einsatz VIII vom 24. 06. 2009 Technischer Einsatz IX vom 24. 06. 2009
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Ähnliche Einsätze:
- 25.06.2009 TE, Auspumparbeiten, Brunngasse 7, Ortsteil Moosbrunn
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- 24.06.2009 TE, Auspumparbeiten, Zehentgasse, Moosbrunn
- 24.06.2009 TE, Auspumparbeiten, Wassergasse 8, Moosbrunn
- 24.06.2009 TE, Auspumparbeiten, Neubachgasse, Moosbrunn
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Die Einsatzberichte der Freiwilligen Feuerwehr Moosbrunn sind so
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