Banner
 
Uebergang
Bookmark

Gemeinde Moosbrunn

Daten

Einwohner
1572
Einwohner
(inkl. Zweitwohnsitze)
1727
Fläche
16,91km²
Seehöhe
191m
  Moosbrunn

Die Ortsgemeinde Moosbrunn liegt im nördlichen Wiener Becken, etwa 20 km südöstlich von Wien, an der Piesting in einer Seehöhe von 191 m am Kreuzungspunkt der Landeshauptstraße von Himberg in Richtung Unterwaltersdorf und der Landstraße von Trumau in Richtung Gramatneusiedl- Fischamend. Laut der Volkszählung von 2001 leben in Moosbrunn 1527 Einwohner (inklusive Zweitwohnsitzer 1749). Die Grundfläche des Ortes, ident mit der der Katastralgemeinde, beträgt 16, 91 km². Dieses Gebiet teilt sich in zwei verschiedene Geländeformen auf. Während die südlich der Piesting gelegenen ebenen landwirtschaftlich genutzten Kulturflächen im Bereiche der so genannten Mitterndorfer Senke liegen, steigen die nördlich des verbauten Ortsgebietes liegenden Grundflächen in Richtung der Katastralgemeinde Velm (Marktgemeinde Himberg), am Rand der so genannten Rauchenwarter Platte, hügelartig bis zu einer Höhe von 202 m an.

Moosbrunn

Moosbrunn ist Sitz einer römisch- katholischen Pfarre, zu deren Sprengel früher auch die Nachbargemeinden Velm und


 

Gramatneusiedl gehörten. Das Gemeindegebiet wird nicht nur vom Piestingfluss mit seinem Entlastungsgerinne Neubach, sondern südlich davon auch noch vom Jesuitenbach und mehreren kleineren wasserführenden Gräben durchzogen. Bis um das Jahr 1950 war neben dem Betrieb der Glasfabrik die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Grundstücke die vorherrschende Erwerbsart der Ortsbewohner. In den darauf folgenden Jahren etablierten sich im Ortsgebiet mehrere kleine Betriebe. Seit der Ausgemeindung von Groß Wien am 01. 09. 1954 ist auch die Siedlungs- und Wohntätigkeit stetig angestiegen. Verwaltungsmäßig gehört Moosbrunn seither zum politischen Bezirk Wien- Umgebung und zum Sprengel des Gerichtsbezirks Schwechat. Das zuständige Postamt befindet sich in der 1, 5 km entfernten Marktgemeinde Gramatneusiedl, wo auch die Polizei untergebracht ist. Andere Behörden, wie Standesamt, Staatsbürgerschaftsverband, Arbeitsmarktverwaltung sowie Notariat und die Außenstellen der verschiedenen Kammern haben ihren Sitz in der Stadt Schwechat.
Der Ortsname Moosbrunn deutet auf die großteils moorigen Grundflächen im Bereich der Mitterndorfer Senke hin. Während die erste Erwähnung des Ortsnamens im ersten Viertel des 12. Jahrhunderts (1120: Brunnen) auf diese dort befindliche feuchte Landschaft mit Quellen und Brunnen hinweist, findet sich nach der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert eine Erweiterung des Ortnamens um Mos, ein Hinweis auf die sumpfige Gegend am Piestingfluss (Brunnen im Sumpfgebiet). Diese Erweiterung des Ortsnamens dient bewusst zur Unterscheidung von anderen Orten mit gleicher Namensendung, wie Brunn/ Gebirge, Kottingbrunn (früherer Name von Ebreichsdorf) u. a. Seit dem 13. Jahrhundert finden sich in Urkunden und anderen schriftlichen Aufzeichnung für den Ort Moosbrunn verschiedene Schreibweisen, wie Moseprunne, Mosprunne, Moosprun, bis sich schließlich ab etwa 1700 die heutige Schreibweise Moosbrunn durchsetzte.



Informationen aus: „Chronik der Gemeinde Moosbrunn“



Ortsplan von Moosbrunn


 
Zurück Top Vor
Archiv    Sitemap    Kontakt    Impressum
Home �ber uns Furhpark Mannschaft Eins�tze �bungen Bewerbe Info Kalender Service G�stebuch Forum