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Spektakuläre Einsätze Glasfabrikbrand, 1. August 1997
Während eines technischen Einsatzes wurde die Feuerwehr Moosbrunn zum größten Einsatz ihrer Geschichte alarmiert. Um 14. 15 Uhr meldete Florian Schwechat über Funk einen Brand in einer Lagerhalle der alten Glasfabrik. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, welche Dimensionen dieser Einsatz annehmen wird. Nach dem Eintreffen wurde schnell klar, dass die Mittel der Feuerwehr Moosbrunn nicht ausreichend waren, um diesem Brand Herr zu werden, denn das Feuer griff mit rasender Geschwindigkeit auf angrenzende Objekte über. Um die Dimensionen dieses Brandes zu beschreiben ist es wohl besser Fakten sprechen zu lassen: Im Laufe des Einsatzes vom 1. 8. 1997, 14. 15 Uhr bis zum "Brand aus" am 2. 8. 1997 um 16. 00 Uhr brachten 456 Mann von 31 Feuerwehren mit 90 Feuerwehrfahrzeugen in 6291 Einsatzstunden folgende Geräte und Ausrüstungsgegenstände gegen die Feuersbrunst zum Einsatz:
| Daten | |
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4655m |
Schlauchmaterial |
74 |
Atemschutzgeräte |
14 |
Wasserwerfer |
30 |
Strahlrohre |
27 |
Einbaupumpen/Tragkraftspritzen |
4000kg |
Schaummittel |
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Die Löscharbeiten wurden zusätzlich durch ein eingestürztes Blechdach erschwert, da das Löschwasser nicht bis zu den Brandherden vordringen konnte. Großes Glück hatten die umliegenden Bewohner auch mit dem Wetter, denn der Wind trieb die Rauchgase in nicht bewohntes Gebiet. Zum Schutz der Bevölkerung wurden laufend Messungen der Schadstoffbelastung durchgeführt, wobei zu keiner Zeit eine gefährliche Konzentration nachgewiesen wurde. Dieser Brand war für die Feuerwehr Moosbrunn jedoch nicht mit dem "Brand aus" vorbei, die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis zum 23. August 1997.
Brand in der Hauptstraße 93, 7. August 1996
Um 15. 10 Uhr wurde die Feuerwehr Moosbrunn zu einem Brandeinsatz in der Hauptstraße Nr. 93 alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort war kein wirklich großes Ereignis erkennbar, doch aus dem Nebentrakt des Wohnhauses drang dichter Rauch. Die Erkundung gestaltete sich schwierig, da der Wohnbereich des Hauses verschlossen war und die Eigentümer erst am Weg nach Hause waren. Es wurde lediglich festgestellt, dass sich das im Wirtschaftsgebäude unter dem Dach gelagerte Stroh in Brand befand. Von einer Gefährdung des Wohntraktes und des Nachbarobjektes musste trotzdem ausgegangen werden, weshalb ein weiteres Ausbreiten verhindert werden musste. Ebenso wurden weitere Feuerwehren angefordert. Nachdem die Gefahr der Ausbreitung gebannt war und ein großflächiges Löschen des Schwellbrandes unter Einsatz von Löschwasser einen wesentlich größeren Schaden am Gebäude angerichtet hätte, wurde das gelagerte Stroh unter Einsatz von schwerem Atemschutz ausgeräumt. Die Aufräumarbeiten dauerten noch bis zum nächsten Morgen. Einige Zahlen und Fakten zum Einsatz:
| Daten | |
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600m |
Schlauchmaterial |
21 |
Atemschutzgeräte |
6 |
Feuerwehren |
106 |
Feuerwehrmänner |
16 |
Fahrzeuge, u.a. eine Drehleiter und der Atemluftcontainer |
14h |
Einsatzdauer |
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Hochwasser |
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| Hochwasser im März 2002 |
Überschwemmungen im Ortsteil Moosbrunn 1997 |
Technische Einsätze
Speziell in den letzten 10 Jahren sind die Verkehrsunfälle im Einsatzgebiet der Feuerwehr Moosbrunn drastisch gestiegen. Dementsprechend hoch war die Anzahl von sehr schweren Unfällen, bei denen tragischerweise auch die moderne Ausrüstung und qualifizierte Ausbildung unserer Wehr das Leben der Verunfallten nicht mehr retten konnte. Einer wertfreien Beobachtung zufolge konnte die Feuerwehr feststellen, dass sich auf den Straßen Richtung Trumau und Unterwaltersdorf vermehrt die schweren Unfälle ereignen. Einige Impressionen zu technischen Einsätzen, die durchaus auch als Abschreckung für leichtsinnige Fahrzeuglenker gedacht sind:
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