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Seit 2005 ist es in Niederösterreich beschlossene Tatsache - der Umstieg von Analog- auf Digitalfunk soll vollzogen werden. Im Jahr 2008 wurde mit der Auslieferung der ersten Funkgeräte begonnen, 2009 sollen weitere folgen. Nach Tirol, das den Digitalfunk bereits nahezu ausschließlich verwendet, ist Niederösterreich das zweite Bundesland, welches das digitale Funknetz flächendeckend einführt. Der große Unterschied zum herkömmlichen Funken besteht in der nun möglichen hilfsorganisationsübergreifenden Kommunikation. Rettung und Polizei können per Funk erreicht werden. Doch bietet das digitale Funkgerät eine Reihe von weiteren Möglichkeiten, die den Rahmen des bisherigen Funkens bei weitem sprengen.
Allgemeines Wissen, Benutzerführung und Funkpraxis lieferten an diesem Abend LM Johannes Stefl und FM Lukas Stummer. Durch das ausgeborgte Gerät der Freiwilligen Feuerwehr Gramatneusiedl konnte auch praktisch mit den neuen Geräten gefunkt werden. Da bisher erst ein Digitalfunkgerät an die Feuerwehr Moosbrunn ausgeliefert wurde, werden derzeit nur die Aus- und Einrückemeldungen bei Einsätzen mittels digitalem Funkgerät durchgeführt.
20 Kameraden wurden eine Stunde lang in die neue Materie „Digitales Funken“ eingeführt.
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