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Auf Grund der physisch und psychisch äußerst anspruchsvollen Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall vom 27. 09. 2010 widmete Gruppenkommandant LM Michael Stummer diese Ausbildungseinheit der Nachbereitung des beschriebenen Einsatzes.
Szenario war eine eingeklemmte Person, die bei Ankunft der Einsatzkräfte bereits bewusstlos gewesen war. Zusätzlich gab es in der Nähe des Unfall-PKW einen Kleinbrand. Die Übungs-Alarmierung lautete „Fahrzeugbrand nach Verkehrsunfall“, was sich jedoch- wie beim Realeinsatz einen Monat davor- als Falschmeldung herausstellte. Fahrzeugkommandant LM Martin Hauser befahl der Besatzung des RLFA 2000 sofort nach dem Eintreffen am Unfallort eine Verkehrsabsicherung durchzuführen, eine ausreichende Beleuchtung aufzubauen, den Kleinbrand zu löschen und die Menschenrettung vorzunehmen. Auf Grund der schwachen Übungsbeteiligung war dies sehr anspruchsvoll.
Hauptaugenmerk lag auf der Rettung der eingeklemmten Person, diese wurde mittels Spineboard sanft aus dem PKW befreit.
Bei der abschließenden Nachbesprechung konnten einige Verbesserungspotentiale gefunden werden, die in die zukünftige Ausbildung bzw. die hoffentlich nie eintretenden Ernstfälle einfließen werden.
Sieben Mitglieder der Übungsgruppe 2 nahmen an der ca. einstündigen Übung teil.
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